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12. August 2019, 23:49

Generationsübergreifendes Trauma

Ein Thema, das mich in meinen Coachings immer wieder begleitet, ist das Thema „Generationsübergreifendes Trauma“. Denn viele der selbst erfahrenen Traumen sind eng mit dem Familiensystem verbunden, in dem wir aufwachsen. Es gibt Verstrickungen, die sich über vier oder gar fünf Generationen erstrecken und immer noch auf uns einwirken. So wirken die Erlebnisse der Kriegsgeneration noch weiter auf die ihr folgenden Generationen. Unser Erfahrungs- und Erlebnissystem ist eng verknüpft mit den Erlebnissen unserer Eltern, Großeltern, Urgroßeltern.

Bei einer Traumaerfahrung werden unsere Gefühle und Bedürfnisse blitzschnell unterdrückt und unser System schaltet um auf Überlebensstrategie: unser einziger Wunsch ist es dann zu Überleben und irgendwie aus dieser Situation heraus zu kommen. Ein Teil von uns – unser inneres Kind – bleibt jedoch in dieser Situation, in dieser Zeit, stecken. Dieser Teil von uns wird somit nicht erwachsen. Zurück bleibt ein psychisch extrem Bedürftiges inneres Kind – bedürftig nach Liebe, Anerkennung, wahrgenommen und gesehen werden, und so einiges mehr. Jedes Mal, wenn uns dann im Erwachsenen Alter eine Situation begegnet, die uns gefühlsmäßig an diese traumatisierende Situation erinnert, springt unser Mechanismus um und wir wollen uns instinktiv vor einer Wiederholung der Erlebnisse schützen. Dabei sind unsere Reaktionen jedoch nicht mehr adäquat für die Reaktionen eines Erwachsenen, denn wir werden ausschließlich aus den Triggern unseres inneren Kindes gesteuert.

Jedes Kind ist nun mal verständlicher Weise von der liebevollen Zuwendung der Eltern abhängig. Können die Eltern oder auch nur ein Elternteil nun diese liebevolle Zuwendung nicht schenken, da ihre eigenen traumatischen Erlebnisse ihnen dies verweigern, sucht das Kind in seinen Eltern unbewusst nach Gefühlen, die seine Bedürfnisse erfüllen - und findet die elterlichen Traumagefühle und ihre Überlebensstrategien. Das Kind verknüpft diese Gefühle nun mit seinen eigenen Bedürfnissen und lebt fortan selber in dieser Traumaspirale. Noch als Erwachsener sucht es nach Liebe, nach Anerkennung, nach Zuwendung, nach angenommen sein, das Bedürfnis „dazu zu gehören“, gesehen zu werden – im Partner, in den eigenen Kindern, in ihm anvertrauten Menschen. Nicht selten äußert sich ein Nichterfüllen dieser Bedürfnisse in Wut, Gewalt, emotionalem und auch körperlichem Missbrauch. Die Angst verlassen oder gar aus der Lebensgemeinschaft ausgestoßen zu werden und fortan allein zu sein, ist groß.
So wird das Trauma über Generationen weiter gegeben.

Ich bin glücklich und dankbar mit der Hutter-Methode© eine Möglichkeit gefunden zu haben, diese Spirale zu durchbrechen; mit dieser Methode zu erkennen, wohin ein Trauma gehört, die darin enthaltenen Verstrickungen zu neutralisieren, Verantwortungen zurück zu geben und einen Ausgleich auf seelischer Ebene zu schaffen. Frieden darf sein – Stille darf sein – unendlicher Raum für ein neues ICH – LIEBE !

Alle Fragen zur Hutter-Methode© beantworte ich gerne persönlich. Ich bin telefonisch erreichbar unter 02162 266793 .

Redakteur




04. Mai 2019, 11:54

Mit der Hutter-Methode sein Entwicklungstraumen hochsensibel aufarbeiten

Als Hochsensibler habe ich nicht nur eine ausgeprägte Wahrnehmung der allgegenwärtigen Sinneseindrücke. Als Hochsensibler nehme ich auch meine Gefühle intensiv und ungefiltert wahr. Doch sind es tatsächlich immer nur meine eigenen Gefühle? Gerade als hochsensibles Kind bin ich offen und empfänglich für alles Geschehen in meinem Umfeld. Und als Kind bin ich immer ungeschützt der Mittelpunkt meines Lebens. In dieser Phase beziehe ich alles, alle Erfahrungen die ich mache, ob positiv oder negativ, auf meine eigene kleine Persönlichkeit. Groll, Schuldgefühle, Wut, Zorn, Traurigkeit, Scham, das Gefühl wertlos zu sein, unstillbare Sehnsucht nach Liebe, Aufmerksamkeit, oder, oder, oder werden in meine Persönlichkeitsstruktur eingebrannt. Sie werden als Gefühle, Glaubenssätze und Verhaltensmuster in meinem Limbischen System im Gehirn abgespeichert und wir tragen sie über Jahrzehnte mit uns herum. Was zunächst einmal sinnvoll ist, um uns vor weiterem Stress und möglicherweise lebensbedrohlichen Situationen zu bewahren, wird im späteren Leben dann leider zum Hindernis. So wird ganz früh schon eine Landkarte in uns angelegt, auf deren Wegen wir uns auch als Erwachsene immer noch bewegen. Doch diese eingefahrenen Wege verhindern im erwachsenen Leben allzu oft das Gefühl wirklich glücklich zu sein. Und so schieben sich die negativen Gedanken und Glaubenssätze, die unglücklichen Zufälle, die energieraubenden Begegnungen, die stressvollen Erlebnisse und Ereignisse, die blockierenden Beziehungen, die körperlichen Erkrankungen wie dunkle Wolken immer wieder in den Vordergrund unseres Alltags. Wir stellen uns selber in Frage und zweifeln an uns selber, an unserem eigenen Handeln und an unserer eigenen Wahrnehmung. Und leider hält uns genau dies davon ab, uns auf Neues einzulassen und unser Leben aus unserer innersten Überzeugung heraus im Hier und Jetzt zu gestalten!

Mit unserem Verstand schieben wir das Erlebte vielleicht als „alten Schuh“ beiseite und wir meinen auch die tiefen seelischen Verletzungen verarbeitet zu haben. Doch die zu den Ereignissen dazu gehörigen Gefühle sind immer noch in unserem emotionalen Gedächtnis – und damit auch in jeder unserer Körperzellen – gespeichert! All diese Gefühle wirken sich zwangsläufig auf unsere Gesundheit aus. Sie verändern unser gesamtes Energiefeld und bewirken, dass wir unser Leben, alle Begebenheiten und alle Menschen, denen wir begegnen, aus einem bestimmten Blickwinkel wahrnehmen. Auch unsere Eigenwahrnehmung wird durch die Energie der gespeicherten Gefühle getrübt und abgelenkt. Solche Belastungen können zu ernsthaften körperlichen und psychischen Erkrankungen führen.

Es ist offensichtlich, wie wichtig es ist, sich – endlich – von seinen alten Verhaftungen zu verabschieden. Doch „einfach loslassen“ ist eben nicht so einfach möglich. Zumindest nicht auf die herkömmliche Art und Weise. Denn nicht ich muss loslassen, sondern ich gebe die Erlaubnis, dass etwas gehen darf.

Mit der Hutter-Methode© ist genau dies möglich geworden und ich darf mich von belastenden Ereignissen lösen. Durch eine spezielle Fragetechnik werden mit der Hutter-Methode© diese Speicherungen im Unterbewusstsein, belastende Situationen und Gefühle aus Gegenwart und Vergangenheit und die damit verbundenen Verhaltensmuster und Galaubenssätze, aufgespürt und neutralisiert. Das besondere an der Hutter-Methode© ist, dass man noch nicht einmal zu erzählen braucht, was genau geschehen ist. Bei einer Hutter®-Sitzung wird nichts interpretiert oder bewertet. Die Privatsphäre der Gesprächspartner bleibt jederzeit gewahrt!

Eine erfolgreiche Neutralisierung ist bereits in der Sitzung spürbar und auch im Nachhinein jederzeit überprüfbar. Einmal neutralisierte Emotionen kehren nicht zurück, da sie von der Ursprungssituation entkoppelt wurden. Die Ursprungssituation fühlt sich dann für uns neutral an. Sie ist Teil unseres Lebens, aber sie löst keinen Schmerz mehr aus.

Wenn so unser seelisches Gleichgewicht neu hergestellt ist, macht uns dies auf eine leichte Art und Weise wieder offen und frei für neue Erfahrungen.

Die Hutter-Methode© basiert auf der „Sedona Methode“. Sie wurde vom Österreicher Günther Hutter weiterentwickelt, präzisiert und vereinfacht. Die Traumatherapeutin Ulrike Ahnert hat die Hutter-Methode© in ihrem „Institut und Praxis für moderne Traumatherapie“ für den therapeutischen Bereich weiter strukturiert und vertieft.

Die Hutter-Methode© ist eine effektive Methode, um Belastendes auf körperlicher und seelischer Ebene zu neutralisieren:
• Ängste
• Depressionen
• Stress und Überforderung
• drohender Burn-Out
• Beziehungsprobleme in der Familie und am Arbeitsplatz
• Mobbing
• Lernblockaden bei Kindern und Jugendlichen
• widrige Lebensumstände
• mangelnde Zuversicht
• Blockaden bei der Selbstentwicklung und Selbstverwirklichung
• unverarbeitete Traumata

In unserem Leben werden alle Ereignisse und die damit verbundenen Emotionen in unserem Unterbewusstsein gespeichert. Unser emotionales Schmerzgedächtnis möchte uns zeitlebens davor schützen, etwas Belastendes noch einmal erfahren zu müssen. Und wenn wir dafür unsere ganz eigenen Überlebensstrategien entwickeln durch:

• Kontrolle anderer Menschen
• Emotionale Betäubung
• Mitleben von Gefühlen anderer
• Erzeugen von Illusionen bezüglich der Realität
• eine Haltung der Unterwürfigkeit
• latente Aggressionen
• negative Gefühle, die auf andere abgeladen werden
• Verdrängung und Verleugnung
• Ignorieren und Ablenken
• Vermeiden von Erinnerungen
• Suchen von immer neuen Aktivitäten in Sport, Arbeit, Unternehmungen
Bei einem Coaching mit der Hutter-Methode© werden all jene unterstützt, die sich in belastenden Gefühlen und verfahrenen Situationen verloren haben und auf der Suche nach sich selber sind, auf der Suche nach den eigenen Potentialen und der innersten Kreativität. Gern unterstütze ich all jene, die sich Veränderung wünschen; eine Veränderung zu mehr Leichtigkeit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Ihre Gabriele Albers
(Veröffentlicht als Gastbeitrag auf der Seite www.hochsensiblepersonen.com von Luca Rohleder)

Redakteur




01. November 2018, 21:33

Die Hutter®-Methode im Einzelcoaching:

Oft sind es unsere angelegten Verhaltensmuster und übernommenen Glaubenssätze, mit denen wir uns ständig selber in Frage stellen und durch die wir an uns zweifeln. Sie halten uns davon ab, uns auf Neues einzulassen und unser Leben aus unserer innersten Überzeugung heraus im Hier und Jetzt zu gestalten.

Mit der spielerischen Fragetechnik der Hutter®-Methode werden belastende Situationen und Gefühle aus Gegenwart und Vergangenheit und die damit verbundenen Verhaltensmuster und Galaubenssätze aufgespürt und geklärt.

Wenn so unser seelisches Gleichgewicht neu hergestellt ist, macht uns dies auf eine leichte Art und Weise wieder offen und frei für neue Erfahrungen.

Mit der Hutter®-Methode möchte ich Sie unterstützen, wenn Sie sich in belastenden Gefühlen und verfahrenen Situationen verloren haben und auf der Suche nach sich selber sind, auf der Suche nach Ihren Potentialen und ihrer Kreativität. Ich möchte Sie unterstützen, wenn Sie sich Veränderung wünschen; eine Veränderung zu mehr Leichtigkeit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Ihre Gabriele Albers

Redakteur



 

 

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